Alltag und Praxis der Zwangssterilisation

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Susanne Doetz

Alltag und Praxis der Zwangssterilisation

Die Berliner Universitätsfrauenklinik unter Walter Stoeckel 1942–1944

Medizin-Geschichte


ISBN 978-3-937233-79-6

Schriftenreihe zur Medizin-Geschichte, Band 19
288 Seiten, 70 Abbildungen u. Tabellen, gebunden

sofort lieferbar

Am 1. Januar 1934 trat das »Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses« in Kraft, auf dessen Grundlage rund 400.000 Menschen in Deutschland zwangssterilisiert wurden. Die Autorin beschreibt die praktische Umsetzung der nationalsozialistischen Erbgesundheitspolitik in der Reichshauptstadt Berlin am Beispiel der renommierten I. Berliner Universitätsfrauenklinik. Deren Leiter Walter Stoeckel, ein entschiedener Gegner von Schwangerschaftsunterbrechungen und Empfängnisverhütung, kommentierte das Gesetz eindeutig positiv. Im Vordergrund der Untersuchung stehen vor allem die zwangssterilisierten Frauen selbst, aber auch die Lebenswirklichkeit der zahlreichen Ärzte und Ärztinnen, Krankenschwestern und Juristen, die an der Umsetzung dieser Zwangsmaßnahmen beteiligt waren.

Preis 24.95 €
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