Mitte März 2012 wurde in Dresden der Entwurf des sächsischen Gedenkstättenstiftungsgesetzes vorgestellt. Erstmals wurde auch das ehemalige Frauengefängnis Hoheneck darin benannt.

Damit wird das in Stollberg gelegene Schloss Hoheneck für eine institutionelle Förderung vorgeschlagen, eine definitive Förderung ist damit jedoch noch nicht festgelegt. Vorher muss noch ein Konzept erstellt werden, das die Gesamtfinanzierung sichert.„Den Gesetzesentwurf sehen wir als Fortschritt.“, sagt Tatjana Sterneberg, Vorsitzende des Fördervereins Begegnungs- und Gedenkstätte.

Tatjana Sterneberger ist eine von 25 ehemaligen Hoheneckerinnen, die zusammen im Buch "Der dunkle Ort" von Dirk Nayhaus und Maggie Riepl porträtiert wurden.

Fünf weitere Gedänkstätten werden neben dem ehemaligen Gefängnis Hoheneck im Gesetzesentwurf genannt. Darunter zählen unter anderem die ehemalige zentrale Hinrichtungsstätte der DDR in Leipzig und das ehemalige Konzentrationslager Sachsenburg bei Frankenberg.

 

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