Sonntag, 22. September 2019

Der letzte Pfarrer von Königsberg

Buchvorstellung und Gespräch mit Henriette Piper

Politische Bildungsstätte Helmstedt
Am Bötschenberg 4
38350 Helmstedt

Uhrzeit: 10:30 Uhr

Ein Vortrag im Rahmen der Reihe »Stationen der ostpreußischen Geschichte« der Landsmannschaft Ostpreußen

Als Mitglied der Bekennenden Kirche stand der Königsberger Pfarrer Hugo Linck (1890–1976) im Widerspruch zum NS-Regime. Trotz drohender Eroberung Ostpreußens durch die Rote Armee entschied er sich im Januar 1945 gegen die Flucht und blieb bei seiner Gemeinde, bis er zusammen mit seiner Frau und den letzten Überlebenden der Kaliningrader Hölle im Frühjahr 1948 abtransportiert wurde.
Auf der Grundlage von Hunderten von Briefen aus dem Nachlass ihrer Großeltern rekonstruiert Henriette Piper die ergreifende Lebens- und Familiengeschichte eines Mannes, der sein Gewissen und seine Verantwortung gegenüber den Mitmenschen stets über sein eigenes Wohlergehen stellte.

Henriette Piper, geboren 1951 in Kiel, studierte Germanistik, Geschichte und Skandinavistik in Deutschland und Schweden. Nach verschiedenen beruflichen Stationen begann sie mit dem Schreiben und Übersetzen von Büchern. Seit 1992 ist sie hauptberuflich Drehbuchautorin für Kino und Fernsehen. Henriette Piper ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.


Der letzte Pfarrer von Königsberg

Der letzte Pfarrer von Königsberg

Hugo Linck zwischen Ostpreußen und Hamburg



Der lebenswidrige Mißbrauch, die reaktionäre Ausbeutung antiliberaler Ideen kann nicht siegreich sein.
Thomas Mann (1875-1955)

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