Brandenburg-Görden
     
Beatrice Falk, Friedrich Hauer

Brandenburg-Görden

Geschichte eines psychiatrischen Krankenhauses

Schriftenreihe zur Medizin-Geschichte [13]

320 Seiten, 111 Abb., 17 x 24 cm, Gebunden
April 2007
24,90 €
zur Zeit nicht lieferbar
ISBN 978-3-937233-33-8
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Am Vorabend des Ersten Weltkrieges entstand die Landesanstalt Görden als sechste und modernste »Irrenanstalt« in der Provinz Brandenburg. Ein Jahrhundert gesellschaftlicher Umbrüche und zwei Weltkriege hinterließen tiefe Spuren in der Geschichte der Einrichtung. Die Anstalt bot Tausenden von Patienten Obhut, Pflege und teilweise Heilung. Ebenso wurde sie für viele ihrer Insassen während der Nazi-Diktatur eine Stätte des Todes und der Qual. Als Bezirkskrankenhaus und Bezirksnervenklinik in der DDR bot die Einrichtung ein widerspruchsvolles Bild: Hier wurden Reformen in Gang gesetzt, die das moderne psychiatrisch-neurologische Fachkrankenhaus anstrebten. Zugleich spiegelte die Klinik die eklatante Vernachlässigung des Fachgebietes Psychiatrie wider, das in der Gesundheitspolitik der DDR nur eine untergeordnete Rolle spielte.


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Beatrice Falk

Beatrice Falk

Beatrice Falk, geboren 1963, Dr. phil., Studium der Geschichte und Germanistik an der Pädagogischen Hochschule Potsdam, freiberufliche Historikerin, KLIO – Gesellschaft für historische Recherche und Bildung (GbR), Berlin, gemeinsam mit Friedrich Hauer zahlreiche Veröffentlichungen und Ausstellungen zur Finanz-, Medizin- und Stadtgeschichte.
Friedrich Hauer

Friedrich Hauer

Friedrich Hauer, geboren 1955, Dr. phil., Studium der Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin, freiberuflicher Historiker, KLIO – Gesellschaft für historische Recherche und Bildung (GbR), Berlin, gemeinsam mit Beatrice Falk zahlreiche Veröffentlichungen und Ausstellungen zur Finanz-, Medizin- und Stadtgeschichte.
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