Berlin, Leipziger Straße 3–4
     
Bartek Wardecki

Berlin, Leipziger Straße 3–4

Biographie einer Adresse

320 Seiten, 20 Abb., 17,5 x 24,5 cm, Gebunden
März 2019
ca. 36,– €
ISBN 978-3-95410-235-8
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In der Leipziger Straße 3–4 in Berlin residiert seit Herbst 2000 der Deutsche Bundesrat. Auch zuvor waren in dem Gebäude bedeutende Institutionen angesiedelt. 1904 errichtet für das Preußische Herrenhaus, wurde es nach dem Ersten Weltkrieg von den Arbeiter- und Soldatenräten genutzt. In der Weimarer Republik teilten sich der Preußische Staatsrat unter Präsident Konrad Adenauer und das Preußische Wohlfahrtsministerium das Haus. In der Zeit des Nationalsozialismus arbeiteten hier u.a. das Reichskirchenministerium und die Reichsstelle für Raumordnung.
Mit diesem Buch erscheint erstmals eine vollständige Darstellung der Geschichte der Adresse Leipziger Straße 3 und 4. Sie zeigt die Kontinuitäten und Brüche in der Nutzung des Ortes und benennt Personen und Institutionen, die hier arbeiteten. Im Anhang befindet sich eine Übersicht über annähernd 1.000 Veranstaltungen, die von Parteien, Organisationen und Firmen hier ausgerichtet wurden.
Bartek Wardecki beschreibt einen Ort der Macht und Auseinandersetzung, aber auch – mit Ausnahme der NS-Zeit – des Austausches und der Kultur.


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Bartek Wardecki

Bartek Wardecki

Bartek Wardecki, M.A., Dr. phil., geboren 1981, studierte Geschichtswissenschaften und Slawistik an der Universität Potsdam. Seit 2010 recherchierte er im Auftrag des Deutschen Bundesrates zur Geschichte der Adresse Leipziger Straße 3 und 4. Im Oktober 2016 legte er zu diesem Thema seine Dissertation vor. Im Jahr 2017 hat er im Auftrag des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ein Institutsarchiv aufgebaut.
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Man liest gern die Werke der Alten, um andere Vorurteile kennenzulernen.
Baron de la Brède et de Montesquieu, (*1755)

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