Völkerverständigung oder Luftgeltung?
     
Sven Schultze

Völkerverständigung oder Luftgeltung?

Die Ehrungen der Transatlantikflieger Köhl, von Hünefeld und Fitzmaurice in New York und Berlin

Ernst-Reuter-Hefte [11]

ca. 48 Seiten, 14,8 x 21 cm, Paperback, 20 s/w-Abbildungen
ersch. Oktober 2019
ca. 5,– €
ISBN 978-3-95410-238-9
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New York und Berlin – das waren in den späten 1920er Jahren die Zentren der internationalen Luftfahrt und Ziele bzw. Ausgangspunkte ehrgeiziger und kühner Fernflugunternehmen. Alsbald aber trat ein politisches Argument hinzu: der internationale Luftverkehr war bestens dazu angetan, dem im Ersten Weltkrieg besiegten Deutschland wieder zu nationaler Geltung – über den Weg der »Luftgeltung« – zu verhelfen.
1928 flogen die Deutschen Hermann Köhl, Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld sowie der Ire James C. Fitzmaurice von Irland nach Neufundland und überquerten erstmals den Nordatlantik auf der Ost-West- Strecke. Ihr Flug mit der Junkers W33 »Bremen« wurde in den USA und in Deutschland gefeiert.
Auf der Grundlage bislang unbeachtet gebliebener Quellen aus US-amerikanischen und deutschen Archiven werden die Ehrungen und öffentlichen Empfänge der drei Flieger in New York und Berlin verglichen. Die dabei über allem schwebende Frage lautet: Völkerverständigung oder Luftgeltung?


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Sven Schultze

Sven Schultze

Sven Schultze, Historiker und Philosoph, geboren 1977. Studium der Geschichte, Germanistischen Linguistik und Literaturwissenschaft sowie Philosophie und Jüdischen Studien an der Universität Potsdam und der Humboldt-Universität zu Berlin. Veröffentlichungen zur deutschen Zeit- und Wissenschaftsgeschichte und Epistemologie.

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Nichts setzt dem Fortschritt der Wissenschaft mehr Hindernis entgegen, als wenn man zu wissen glaubt, was man doch nicht weiß. In diesen Fehler fallen gewöhnlich die schwärmerischsten Erfinder von Hypothesen.
G. C. Lichtenberg (1742-1799)

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