Brandenburgische Ärzte und ihre Selbstverwaltung zwischen 1871 und 1989
     
Kristina Hübener, Tobias Scholta

Brandenburgische Ärzte und ihre Selbstverwaltung zwischen 1871 und 1989

Schriftenreihe zur Medizin-Geschichte [26]

ca. 368 Seiten, 24,5 x 17,5 cm, 30 Abbildungen
ersch. April 2020
34,– €
ISBN 978-3-95410-253-2
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Der Weg der deutschen Ärzteschaft zu einer eigenen Standespolitik bis hin zur Selbstverwaltung war langwierig. Am Beispiel der Provinz Brandenburg gibt dieser Band einen fundierten Überblick über wesentliche Entwicklungslinien im tiefgreifenden Wandel des Arztberufs, der ärztlichen Aufgaben und des ärztlichen Selbstverständnisses vom Kaiserreich über die Weimarer Republik und die NS-Zeit bis zum Ende der DDR.
Die Darstellung beginnt mit der Zeit um 1850, als eine einheitlich vorgebildete akademische Ärzteschaft entstand und erste ärztliche Vereine gegründet wurden. Dabei wird der Verlauf des vielschichtigen Professionalisierungsprozesses im Ärztestand herausgearbeitet und wie die körperschaftlich organisierte brandenburgische Ärzteschaft im Spannungsfeld zwischen Interessenwahrnehmung für den Berufsstand und der ständig wachsenden hoheitlichen Bestimmungen und sozialen Aufgaben agierte. Eine Studie stellt zudem die herausragende Bedeutung des Mediziners Dr. Georg Schneider (1875–1949) für diesen Prozess dar; eine weitere rückt die Nachkriegsbiografien brandenburgischer »Euthanasie«-Ärzte und Sterilisationsexperten in den Fokus.

Mit Beiträgen von Wolfgang Rose, Tobias Scholta, Daniel Seeger und Annette Weinke.


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Kristina Hübener

Kristina Hübener

Kristina Hübener, Dr. phil., geboren 1956, Humboldt- und Krupp-Stipentiatin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut der Universität Potsdam; Leiterin der Arbeitsstelle Medizingeschichte mit dem Projekt »Sozialfürsorge in Brandenburg«. Zahlreiche Veröffentlichungen zur brandenburgisch-preußischen Geschichte.

Tobias Scholta

Tobias Scholta

Tobias Scholta, Dr. phil., geb. 1988, studierte Lehramt an Gymnasien in den Fächern Geschichte und Deutsch an der Universität Potsdam, dort auch promoviert. Forschungsschwerpunkt: Brandenburgische Medizingeschichte. Derzeit Lehramtskandidat am Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg.

 

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