Von Indianern, Geistern und Parteisoldaten
     
Andreas Neumann

Von Indianern, Geistern und Parteisoldaten

Eskapistische DDR-Fernseh-Mehrteiler der 1980er Jahre

ca. 360 Seiten, 17 x 24 cm, Paperback
ersch. März 2019
ca. 38,– €
ISBN 978-3-95410-207-5
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Andreas Neumann vollzieht die ideologische Entwicklung des fiktionalen DDR-Fernsehens der 1980er Jahre anhand einer eingehenden Analyse von zehn Mehrteilern und Serien der Dekade nach. Im Zentrum seiner Betrachtung stehen realitätsferne Filme, in denen der Alltag der DDR-Bürger höchstens gebrochen dargestellt wird.
Durch die umfangreiche Einbeziehung des zeithistorischen und gesellschaftspolitischen Kontexts der einzelnen Produktionen gelingt es dem Autor, das Dargestellte mit realen Entwicklungen im letzten Jahrzehnt der DDR zu verknüpfen sowie die im Subtext der Filme verhandelten Ideologeme herauszuarbeiten. Dabei geht er der Frage nach, ob die gängige These zum DDR-Fernsehen dieser Zeit, wonach im fiktionalen Programmsegment eine ständige Entpolitisierung stattgefunden hat, sich auch anhand des von ihm untersuchten Filmkorpus bestätigen lässt, oder ob sich vielleicht ein alternativer Blick auf die fernseh-mediale Entwicklung dieser Zeit andeutet.


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Andreas Neumann

Andreas Neumann

Andreas Neumann, Dr. phil, geboren 1983 in Berlin, war nach dem Studium der Neueren und Alten Geschichte sowie Philosophie an der TU Berlin mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsverbund SED-Staat an der FU Berlin tätig. Anschließend promovierte er am Lehrstuhl für Angewandte Medienwissenschaft der BTU Cottbus. Schon in seiner Magisterarbeit beschäftigte er sich mit dem Zusammenspiel von Ideologie und Medien, einem Topos, der auch weiterhin seinen wissenschaftlichen Werdegang prägt und auch Inhalt anderer Veröffentlichungen des Autors ist.
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Manchmal kann man jedermann hinters Licht führen und manch einen kann man jederzeit hinters Licht führen, aber jedermann jederzeit hinters Licht zu führen, das geht nicht.
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