Ergebnisse 1 - 5 von 6
Seite 1 von 2
Land im Umbruch
Stefan Creuzberger (Hg.), Fred Mrotzek (Hg.), Mario Niemann (Hg.)

Land im Umbruch

Mecklenburg-Vorpommern nach dem Ende der DDR

Der vorliegende Band beschreibt, wie das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern die vielfältigen Herausforderungen bewältigte, vor denen es nach dem Ende der DDR stand: Die schwierige Neuordnung von Justiz und Verwaltung, der tiefgreifende Wandel des Parteiensystems und die Aufarbeitung der SED-Diktatur geraten dabei genauso in den Blick wie die wirtschaftlichen Umbrüche und die Veränderungen in den Bereichen Bildung, Medien, Kirchen und Erinnerungskultur. Exemplarisch entsteht so ein Bild vom Neuanfang in den ostdeutschen Bundesländern am Anfang der 1990er-Jahre. Weiterlesen

Fluchtpunkt Film
Alina Laura Tiews

Fluchtpunkt Film

Integrationen von Flüchtlingen und Vertriebenen durch den deutschen Nachkriegsfilm 1945–1990

Filme über Flucht und Vertreibung der Deutschen am Ende und in der Folge des Zweiten Weltkrieges sind kein neuartiges Phänomen der Jahrtausendwende. Vielmehr prägten audiovisuelle Erzählungen den gesellschaftlichen Umgang mit dem Thema bereits seit dem Zeitpunkt des Geschehens. Die Studie erkundet diese bisher unbekannte Filmgeschichte von Flucht und Vertreibung für den Zeitraum des geteilten Deutschlands nach 1945. Nicht nur die Filme selbst sind darin ausgewertet, sondern ebenso unveröffentlichtes Archivmaterial zu deren Produktions- und Rezeptionsgeschichte ... Weiterlesen

Arbeit vor Rente
Carolin Wiethoff

Arbeit vor Rente

Soziale Sicherung bei Invalidität und berufliche Rehabilitation in der DDR (1949-1989)

Schon vor der Staatsgründung legte die SED die Grundlagen für ein neues System der sozialen Sicherung und wandelte den traditionellen Wohlfahrtsstaat in einen »workfarestate« um. Carolin Wiethoff richtet den Blick auf die Auswirkungen dieser Politik auf die Menschen, die aufgrund einer Erwerbsminderung nicht mehr oder nur noch eingeschränkt arbeiten konnten. Ihre Studie untersucht über einen Zeitraum von 40 Jahren hinweg die soziale Sicherung bei Invalidität und sozialpolitische Initiativen zur beruflichen Rehabilitation. Die beiden Bereiche waren eng miteinander verbunden, weil es den politisch Verantwortlichen in der DDR stets darum ging, möglichst viele Bürger in den Arbeitsprozess zu integrieren und eine dauerhafte Invalidisierung zu vermeiden. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht neben dem stellenweise konfliktreichen Zusammenspiel der einzelnen Akteure im Partei-und Staatsapparat die betriebliche Praxis, denn in der DDR war Sozialpolitik besonders stark auf die Betriebe zentriert. Anhand des Eisenhüttenkombinates Ost, einem Schwerpunktbetrieb der DDR, werden die Organisation des betrieblichen Gesundheits- und Sozialwesens und Schwierigkeiten bei der Umsetzung staatlicher Vorgaben deutlich. Weiterlesen

Mythos Stalin
Anna Becker

Mythos Stalin

Stalinismus und staatliche Geschichtspolitik im postsowjetischen Russland der Ära Putin

Obwohl die totalitäre Diktatur Stalins die Geschichte des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt und in der Sowjetunion sowie deren Einflussbereich unzählige Opfer gefordert hat,... Weiterlesen

Kontrollierte Freiräume
Christopher Dietrich

Kontrollierte Freiräume

Das Kabarett in der DDR zwischen MfS und SED

Die Kabaretts in der DDR unterlagen zahlreichen staatlichen Beschränkungen und Zensureingriff en. Dennoch gehörten sie zu den wenigen Orten, an denen öff entlich Kritik an den... Weiterlesen

Ergebnisse 1 - 5 von 6
Seite 1 von 2
Was wir wissen, ist ein Tropfen; was wir nicht wissen, ein Ozean.
Isaac Newton (1643-1727)

Neuerscheinungen