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Bleiben in Breslau
Anja Schnabel

Bleiben in Breslau

Jüdische Selbstbehauptung und Sinnsuche in den Tagebüchern Willy Cohns 1933 bis 1941

Willy Cohn – Breslauer Jude bürgerlicher Herkunft, Gymnasiallehrer, Geschichtsgelehrter aus Leidenschaft, Liebhaber deutscher klassischer Literatur, aktiver Sozialdemokrat, überzeugter Zionist und zugleich frommer Jude – muss nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten erleben, wie die deutschen Juden in immer größerem Umfang entrechtet, ausgegrenzt und existenziell bedroht werden. Ausgehend von der aus heutiger Sicht nur schwer nachvollziehbaren Entscheidung Willy Cohns, in Breslau zu bleiben, betrachtet die Untersuchung das Bleiben als Aushandlungsprozess und macht so exemplarisch das Bleiben im NS Deutschland als Akt der Selbstbehauptung sichtbar. Hierfür wurde der rund 10.000 Seiten umfassende Tagebuchnachlass aus den Jahren zwischen 1899 und 1941 erstmals in seiner Gesamtheit systematisch gesichtet und ausgewertet. Weiterlesen

\"Seid mutig und aufrecht!\"
Johann Nicolai

"Seid mutig und aufrecht!"

Das Ende des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens 1933-1938

Der »Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens« (C.V.) wurde 1893 in Berlin gegründet. Sein Tätigkeitsschwerpunkt lag ursprünglich auf dem Gebiet des Rechtsschutzes... Weiterlesen

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Alles, was uns umgibt, ist Schrift; der Mensch muß nur lernen, sie zu lesen.
Bernhard Martin

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