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Bleiben in Breslau
Anja Schnabel

Bleiben in Breslau

Jüdische Selbstbehauptung und Sinnsuche in den Tagebüchern Willy Cohns 1933 bis 1941

Willy Cohn – Breslauer Jude bürgerlicher Herkunft, Gymnasiallehrer, Geschichtsgelehrter aus Leidenschaft, Liebhaber deutscher klassischer Literatur, aktiver Sozialdemokrat, überzeugter Zionist und zugleich frommer Jude – muss nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten erleben, wie die deutschen Juden in immer größerem Umfang entrechtet, ausgegrenzt und existenziell bedroht werden. Ausgehend von der aus heutiger Sicht nur schwer nachvollziehbaren Entscheidung Willy Cohns, in Breslau zu bleiben, betrachtet die Untersuchung das Bleiben als Aushandlungsprozess und macht so exemplarisch das Bleiben im NS Deutschland als Akt der Selbstbehauptung sichtbar. Hierfür wurde der rund 10.000 Seiten umfassende Tagebuchnachlass aus den Jahren zwischen 1899 und 1941 erstmals in seiner Gesamtheit systematisch gesichtet und ausgewertet. Weiterlesen

Land im Umbruch
Stefan Creuzberger (Hg.), Fred Mrotzek (Hg.), Mario Niemann (Hg.)

Land im Umbruch

Mecklenburg-Vorpommern nach dem Ende der DDR

Der vorliegende Band beschreibt, wie das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern die vielfältigen Herausforderungen bewältigte, vor denen es nach dem Ende der DDR stand: Die schwierige Neuordnung von Justiz und Verwaltung, der tiefgreifende Wandel des Parteiensystems und die Aufarbeitung der SED-Diktatur geraten dabei genauso in den Blick wie die wirtschaftlichen Umbrüche und die Veränderungen in den Bereichen Bildung, Medien, Kirchen und Erinnerungskultur. Exemplarisch entsteht so ein Bild vom Neuanfang in den ostdeutschen Bundesländern am Anfang der 1990er-Jahre. Weiterlesen

Post und Postgeschichte(n) aus dem Landkreis Dahme-Spreewald
Wolfgang Pinkow

Post und Postgeschichte(n) aus dem Landkreis Dahme-Spreewald

Vom Mittelalter bis in die jüngste Vergangenheit

Wer in der Vergangenheit innerhalb Deutschlands Nachrichten übermitteln wollte, musste sich jahrhundertelang der Post bedienen. Mit der Einrichtung von »Post Coursen« nahm die Post nach dem Dreißigjährigen Krieg einen ersten Aufschwung. Noch bis heute lassen sich die regional unterschiedlichen Entwicklungen nachweisen. Im Süden des Landkreises Dahme-Spreewald weisen die oft das Stadtbild prägenden imposanten sächsischen Postmeilensäulen (Lübben und Lieberose) und im Norden die schlichten preußischen Postmeilensteine (Waßmannsdorf, Brusendorf und Motzen) auf ihren Ursprung hin. In der Reihe der Veröffentlichungen des Kreisarchivs des Landkreises Dahme-Spreewald gibt der vorliegende Band einen Einblick in die Entwicklung der Post auf dem Gebiet des heutigen Landkreises. Zahlreiche Abbildungen, Fotografien und postalische Belege ergänzen die Arbeit. Weiterlesen

Eingeliefert nach Rummelsburg
Christine Steer

Eingeliefert nach Rummelsburg

Vom Arbeitshaus im Kaiserreich bis zur Haftanstalt in der DDR

Das Buch erzählt die Geschichte des berüchtigten Gefängnisses Rummelsburg der Volkspolizei der DDR und der preußischen Vorgängeranstalt Städtisches Arbeitshaus ... Weiterlesen

Traditionsbruch ohne Neuanfang
Thomas Beddies

Traditionsbruch ohne Neuanfang

Die I. Chirurgische Klinik der Berliner Universität im »Dritten Reich«

Die I. Chirurgische Klinik der Berliner Universität war im »Dritten Reich« eine Kaderschmiede für junge regimetreue Ärzte. Die Chirurgen profitierten von Verbindungen zum NS-Regime, zur SS und zur Wehrmacht. Hanskarl von Hasselbach, Karl... Weiterlesen

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Nichts setzt dem Fortschritt der Wissenschaft mehr Hindernis entgegen, als wenn man zu wissen glaubt, was man doch nicht weiß. In diesen Fehler fallen gewöhnlich die schwärmerischsten Erfinder von Hypothesen.
G. C. Lichtenberg (1742-1799)

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