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Von Kommunisten und Kolumnisten
Nils Lange

Von Kommunisten und Kolumnisten

Sebastian Haffner, Matthias Walden und das Problem der Anerkennung der DDR

Die gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Umbrüche der 1960er Jahre kündigten auch für das Feld der Deutschlandpolitik Veränderungen an. Bereits einige Zeit vor Willy Brandts ab 1969 eingeläuteter Neuer Ostpolitik diskutierten... Weiterlesen

Frieden vor Freiheit?
Agnes Bresselau von Bressensdorf

Frieden vor Freiheit?

Die sozial-liberale Koalition und das Kriegsrecht in Polen 1981

Im Laufe der 1970er Jahre bildeten sich in der Volksrepublik Polen Protestbewegungen, die für soziale, politische und wirtschaftliche Reformen sowie für die Verwirklichung der Menschen- und Bürgerrechte eintraten. Mit der Gründung der... Weiterlesen

»Ein stiller Diplomat«
Martin Otto

»Ein stiller Diplomat«

Ulrich E. Biel im Gespräch über die Berliner Nachkriegsrepublik

m Jahr 1989 führte der Journalist und Filmemacher Rainer Ott für das Hörfunkprogramm des »Sender Freies Berlin« ein ausführliches Interview mit dem Berliner Rechtsanwalt, Notar und Politiker Ulrich E. Biel. Das aus dem Interview hervorgegangene Radio-Feature, das hier erstmals als Tondokument in seinem Entstehungskontext vorgestellt wird, ist nicht nur eines der wenigen Selbstzeugnisse von Biel, sondern auch ein aussagekräftiger Zeitzeugenbericht eines Mannes aus der »zweiten Reihe« über die Nachkriegsgeschichte. Zugleich verdeutlicht es den großen Wandlungsprozess, dem die historischen Meistererzählungen über die Anfänge des Kalten Krieges und die Teilung Berlins seit den 1960er-Jahren unterlagen. Weiterlesen

Ronald Reagan in Berlin
Jens Schöne

Ronald Reagan in Berlin

Der Präsident, die Staatssicherheit und die geteilte Stadt

In der siebenten Ausgabe der Ernst-Reuter-Hefte untersucht Jens Schöne die Visiten des 40. US-Präsidenten in der deutsch-deutschen Metropole. Der Historiker fragt nach ihren Hintergründen und den Folgen, die sich daraus ergaben. Reagans Aufenthalt in Ost-Berlin wird dabei ebenso kritisch analysiert wie sein Besuch vom Juni 1982, der bereits vieles vorwegnahm, das fünf Jahre später für globale Erregung sorgen sollte. Neben den zwiespältigen Reaktionen der West-Berliner Bevölkerung findet auch das ostdeutsche Ministerium für Staatssicherheit umfassend Berücksichtigung, das natürlich großes Interesse an den jeweiligen Abläufen hegte und seinerseits versuchte, Einfluss darauf zu nehmen. Weiterlesen

Der Liberale und die Vergangenheit
Tobias Hirschmüller

Der Liberale und die Vergangenheit

Theodor Heuss und das deutsche Geschichtsbild

Im Jahr 1952 fragte der Publizist Erich Stückrath in der FAZ mit Blick auf die Instrumentalisierung von deutscher Geschichte durch die Nationalsozialisten: 'Werden wir Überlieferung und Erinnerung behalten? Werden wir wieder eine Geschichte haben?' Stückrath fügte hinzu: 'Heuss hat ein leises Ja gesagt.' Das sechste Ernst-Reuter-Heft beschäftigt sich mit den Beobachtungen des Journalisten und Politikers Theodor Heuss zum Umgang der Deutschen mit 'ihrer' Vergangenheit. Tatsächlich war es der erste Bundespräsident, der der Erinnerungskultur in der frühen Bundesrepublik wesentliche Impulse verlieh. Seit dem Kaiserreich kritisierte Heuss immer wieder, wie sehr Geschichte von unterschiedlichen Kreisen ausgenutzt wurde, um politische Ziele zu legitimeren. Mit großer Beunruhigung musste er feststellen, dass das deutsche Volk gegen seine Vergangenheit stand. Umso mehr war es nach dem Zweiten Weltkrieg dem Bundespräsidenten ein Anliegen, die Deutschen mit ihrer Geschichte in Einklang zu bringen.Bundespräsidenten ein Anliegen, die Deutschen mit ihrer Geschichte in Einklang zu bringen. Weiterlesen

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Der lebenswidrige Mißbrauch, die reaktionäre Ausbeutung antiliberaler Ideen kann nicht siegreich sein.
Thomas Mann (1875-1955)

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