Diepensee
     
Michael Pilz (Hg.), Udo Haase (Hg.)

Diepensee

Ein Dorf siedelt um

Einzelveröffentlichungen der Brandenburgischen Historischen Kommission

160 Seiten, 97 Abb., 17 x 24 cm, Gebunden
Dezember 2003
19,90 €
sofort lieferbar
ISBN 978-3-937233-03-1
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Diepensee geriet in den 1990er Jahren in die Schlagzeilen wegen der Pläne zur Errichtung des Flughafens Berlin-Brandenburg International, dem die Gemeinde weichen wird. Das vorliegende Buch will nicht nur den Diepenseern ein „Stück Heimat“ bewahren. In mehreren Beiträgen wird die Geschichte des 1348 erstmals erwähnten Ortes nachgezeichnet. Nach 1750 entwickelte er sich zu einem für Brandenburg typischen Rittergut. Mit der Ansiedlung der Henschel-Flugzeugwerke wurde hier von 1934 an Luftfahrtgeschichte geschrieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm Diepensee im Zuge der Bodenreform wieder einen stärker bäuerlich geprägten Charakter an. Im Zuge der Bauarbeiten für den Flughafen Berlin-Brandenburg International zieht ein komplettes Dorf um. Hier ist seine Geschichte vom Rittergut zum Industriestandort in reich bebilderter Form.


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Michael Pilz

Michael Pilz

Michael Pilz, ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Diepensee.
Udo Haase

Udo Haase

Udo Haase, Dr. phil., Asienwissenschaftler, Verwaltungsfachmann, Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld (Landkreis Dahme-Spreewald)

Pressestimmen

»Brandenburgische Siedlungen haben nicht selten eine bewegte Geschichte. Doch nur in wenigen Fällen ist die Siedlungsentwicklung so tragisch verlaufen wie in Diepensee, das dem Projekt des Großflughafens Berlin 2003 vollständig weichen musste. Dies ist aber zugleich der Grund dafür, dass die Geschichte eines ansonsten sicherlich nie monografisch behandelten Ortes in einer ansprechenden Buchform vorgelegt wurde.«

Jahrbuch für Brandenburgische Landesgeschichte

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Nichts setzt dem Fortschritt der Wissenschaft mehr Hindernis entgegen, als wenn man zu wissen glaubt, was man doch nicht weiß. In diesen Fehler fallen gewöhnlich die schwärmerischsten Erfinder von Hypothesen.
G. C. Lichtenberg (1742-1799)

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