Bruno Apitz
Eine politische Biographie
Herausgegeben von Frank-Lothar Kroll
Biographische Studien zum 20. Jahrhundert [5]
Gebunden, 250 Seiten, 17,5 x 24,5 cm, 25 schw.-w. Abb.
ISBN 978-3-95410-054-5
1. Auflage
Der in Leipzig geborene Schriftsteller und Kommunist Bruno Apitz (1900–1979) erlangte mit seinem Werk 'Nackt unter Wölfen' (1958) weltweite Anerkennung – er war der erste und vielleicht weitstrahlenste Weltbestseller der DDR-Literatur überhaupt. Zugleich galt und gilt Apitz bis heute als einer der regimetreuesten Literaten des SEDStaates, als ein Schriftsteller, der an die emanzipatorische Kraft des Kommunismus bis zuletzt wirklich glaubte. Dennoch fehlte bislang eine fundierte politische Biographie über den Autor. Der Historiker Lars Förster schließt diese Lücke und gibt der Forschung wie auch interessierten Laien eine differenzierte und quellenbasierte Biographie an die Hand. Dabei beleuchtet er wesentliche Facetten von Apitz’ politischem Leben neu, teilweise erstmals - darunter seine bislang unbekannten Schattenseiten. Dafür hat Förster Quellen aus elf Archiven in sechs Städten zusammengetragen und ausgewertet sowie mit Zeitzeugen gesprochen. So entsteht nicht zuletzt auch ein lebendiges Charakterbild eines höchst sensiblen und einfühlsamen Autors.

© privat
Lars Förster
Lars Förster, Dr. phil., geboren 1986, ist Historiker und derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft der Technischen Universität Dresden. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Zeitgeschichte sowie im Bereich des historischen Lernens und der politischen Bildung.
Frank-Lothar Kroll
Frank-Lothar Kroll, Prof. Dr. phil., geboren 1959, lehrt Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Technischen Universität Chemnitz. Er ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beraterkreis der Bundesstiftung »Flucht, Vertreibung, Versöhnung« und war langjähriges Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Beiräten, u. a. des Instituts für Zeitgeschichte München, des Deutschen Historischen Instituts Warschau und der Forschungsgemeinschaft 20. Juli 1944.
