Sozialgeschichte der Danziger Juden im 19. Jahrhundert
     
Michael K. Schulz

Sozialgeschichte der Danziger Juden im 19. Jahrhundert

Potsdamer Jüdische Studien [6]

368 Seiten, 10 Abb., 17,5 x 24,5 cm, Gebunden
August 2020
ca. 44,– €
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ISBN 978-3-95410-260-0
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Die Danziger Juden bildeten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine der größten jüdischen Gemeinschaften Preußens. Bis zum Jahr 1883 blieben sie allerdings in fünf Gemeinden gespalten und konnten ihr Potenzial nicht in vollem Ausmaß nutzen. Das zu dieser Zeit angesammelte ökonomische, soziale und kulturelle Kapital setzten sie erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts endgültig ein und wurden an der Wende zum 20. Jahrhundert zum Kern des Bürgertums der westpreußischen Hauptstadt.

Diese Monographie skizziert die Geschichte der jüdischen Gemeinschaft Danzigs vor dem Hintergrund der allgemeinen Entwicklungen in Deutschland: des Bevölkerungswachstums, der wirtschaftlichen Konjunkturen, der Neuorganisation des Gemeinde- und Vereinswesens, der Modernisierung des Judentums, der Akkulturation sowie des modernen Antisemitismus. Die sozialhistorische Lokalstudie basiert auf größtenteils erstmals ausgewerteten Akten der Danziger jüdischen Gemeinden aus den Central Archives for the History of the Jewish People in Jerusalem, auf Quellen aus Berliner und Danziger Archiven sowie auf umfangreichem zeitgenössischen Pressematerial.


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Michael K. Schulz

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Michael K. Schulz

Michael K. Schulz (früher Michał Szulc), Dr. phil., geboren 1981, studierte Geschichtswissenschaften an den Universitäten in Danzig, Tübingen, Florenz (EUI), Berlin (HU) und absolvierte längere Forschungsaufenthalte an den Universitäten in Jerusalem und Tel Aviv. 2014 wurde er an der Universität Potsdam im Fachbereich Neuere Geschichte promoviert. Seit 2013 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere Geschichte (deutsch-jüdische Geschichte) am Historischen Institut der Universität Potsdam.

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