Am 27. Oktober 2012 um 19:15 wird der Titel Kantaten! in der Gedenkhalle im Alten Turm der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche präsentiert. Dr. Dr. h.c. Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, hält die Laudatio. Die Buchpräsentation wird musikalisch von Mitgliedern des Bach-Collegiums und des Bach-Chors begleitet. Im Anschluss findet ein kleiner Empfang statt.

Am 14. Oktober schloss die diesjährige Frankfurter Buchmesse ihre Tore. Über 280.000 Besucher haben bis dahin die Gelegenheit genutzt, sich an fünf Messetagen über die Neuerscheinungen auf dem deutschen und internationalen Buchmarkt zu informieren. Auch der Stand des be.bra verlags war, wie in jedem Jahr, gut besucht.


Ein wichtiger Bestandteil des Historikertages ist traditionell die Fachausstellung, auf der Verlage, Stiftungen, Verbände und Kultureinrichtungen ihr aktuelles Medienprogramm vorstellen. Unter den über 100 Fachausstellern war in diesem Jahr auch der be.bra wissenschaft verlag wieder vertreteten, um sein Programm vorzustellen.

Der 50. Deutsche Historikertag, diesmalig unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten von Niedersachsen Stephan Weil, fand vom 23. bis 26. September 2014 an der Georg August Universität in Göttingen statt. Zum thematischen Rahmen "Gewinner und Verlierer" präsentierten nationale und internationale Referenten aktuelle Forschungen aus allen Epochen und Teilbereichen der Geschichtswissenschaften in mehr als 50 Sektionen.

Den Stand des be.bra wissenschaft verlags besuchten zahlreiche Geschichtswissenschaftler und historisch interessierte Gäste des Historikertages. Sie konnten die jüngsten Novitäten in Augenschein nehmen, wie Dierk Hoffmann "Von Ulbricht zu Honecker" oder Hans-Christof Kraus "Versailles und die Folgen", die neuesten Erscheinungen in der be.bra-Reihe "Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert".

Über einen der Großen des europäischen Jazz berichtete am 29.06/01.07. die TAZ.

Eddie Rosner war eine Ausnahmegestalt, die zwei Diktaturen überlebte. In Berlin machte er bereits in jungen Jahren als Mitglied der "Weintraub Syncopators" Karriere. Als Jude in Deutschland ab 1933 nicht mehr sicher, führte ihn ein unruhiges Leben durch ganz Europa. 1939 landete er schließlich in der Sowjetunion, wo er als "Westimport" im Zweiten Weltkrieg schnell zu einem Superstar mit eigenem Jazzorchester wurde. Nach Kriegsende wurde er jedoch als Verräter gebrandmarkt und zu 10 Jahren Arbeitslager verurteilt. Aber auch als Gulag-Häftling machte Rosner Musik und konnte nach Stalins Tod in Moskau an seinen alten Ruhm anknüpfen, bis er schließlich 1973 nach (West-)Berlin zurückkehrte. Dort konnte er nicht wieder an seine alten Erfolge anknüpfen.

Wolfgang Benz zum Buch "Von Hitler vertrieben von Stalin verfolgt" und Rosners Schicksal: „Mir scheint das Buch auch ein Lehrstück über die Schwierigkeit des Zurückkehrens in ein neues Deutschland, in dem man vergessen worden ist".

Lieferbar seit der letzten Juni-Woche: "Hauptstadtanspruch und symbolische Politik" von Michael C. Bienert. In den Jahrzehnten der deutschen Teilung bestanden vielfältige enge Beziehungen und Bindungen zwischen West-Berlin und der Bundesrepublik Deutschland. Diese wurden während der 1950er und 1960er Jahre durch große symbolische Gesten unterstrichen. Damit verband sich bei vielen Menschen die Hoffnung auf eine baldige Wiedervereinigung. Je länger die Teilung des Landes dauerte, desto mehr veränderten sich allerdings die Ziele und der grundsätzliche Charakter der Bundespräsenz.
Historiker, Politikwissenschaftler und Archivare gehen in dem Band unterschiedlichen Facetten der symbolischen Politik für Berlin nach. Die westdeutschen Finanzhilfen kommen ebenso zur Sprache wie das wechselvolle deutsch-deutsche Verhältnis und die Auswirkungen auf die internationale Politik. So entsteht ein differenziertes Bild dieses weithin in Vergessenheit geratenen Kapitels der deutschen Zeitgeschichte.
"Hauptstadtanspruch und symbolische Politik" ist der erste Band der neuen Schriftenreihe der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv.
Lesen Sie doch Bücher! Einige von ihnen wurden speziell dafür geschrieben.
Michail Genin, (*1927), Autor

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