Preußen zwischen Demokratie und Diktatur
     
Michael C. Bienert (Hg.), Lars Lüdicke (Hg.)

Preußen zwischen Demokratie und Diktatur

Die Durchsetzung der NS-Herrschaft in den Zentren und der Peripherie, 1932-1934

Zeitgeschichte im Fokus [6]

ca. 272 Seiten, 17,5 x 24,5 cm, Gebunden, 30 s/w-Abbildungen
ersch. Januar 2020
ca. 19,95 €
ISBN 978-3-95410-105-4
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Der Sammelband versteht sich als Fortsetzung der im Sommer 2016 erscheinenden Publikation zur preußischen Geschichte zwischen Demokratie und Diktatur, welche den tiefgreifenden politischen Umbruch auf der Ebene des Verhältnisses Preußens zum Reich thematisiert. Mit dem Fortsetzungsband rückt nunmehr die regionale und lokale Ebene in den Fokus. Auch im Mittelpunkt dieser Geschichte „von unten“ steht die Frage, wie und warum es den Nationalsozialisten gelang, den bevölkerungsreichsten und heterogensten deutschen Staat unter ihre Kontrolle zu bringen. Welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede gab es, die den Prozess der Machteroberung in den Provinzen kennzeichneten? Welche Bedeutung hatte das Element der Gewalt? Welche Rolle spielten die Oberbürgermeister Konrad Adenauer, Ernst Reuter und Heinrich Sahm in Köln, Magdeburg bzw. in Berlin? Solchen Leitfragen widmet sich der Sammelband, der die Etablierung der NS-Herrschaft in vergleichender Perspektive anhand zahlreicher Fallbeispiele untersucht. Mit Beiträgen u.a. von: Martin Dröge, Werner Jung, Ralf Meindl, Oliver Reschke, Thomas Schaarschmidt, Uwe Schaper, Fabian Scheffczyk, Hans-Dieter Schmid, Alexander Sperk, Mathias Tullner.


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Michael C. Bienert

© Landesarchiv Berlin/Platow

Michael C. Bienert

Michael C. Bienert, Dr. phil., geboren 1978, Studium der Geschichte und Germanistik/Literaturwissenschaft an der Universität Potsdam und an der Freien Universität Berlin. Seit 2011 Geschäftsführer der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv. Veröffentlichungen zur preußischen Geschichte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sowie zur deutschen Zeitgeschichte.

Lars Lüdicke

Lars Lüdicke

Lars Lüdicke, geboren 1977, studierte Neuere und Neueste Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2005 ist Lehrbeauftragter am Historischen Institut der Universität Potsdam sowie Stipendiat im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft (Peters-Beer-Stiftung). Zudem ist er u. a. als Mitarbeiter der »Unabhängigen Historikerkommission zur Aufarbeitung der Geschichte des Auswärtigen Amts in der Zeit des Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik« beschäftigt.

Pressestimmen

»(…) schließt der Band „Preußen zwischen Demokratie und Diktatur“ eine veritable Forschungslücke
Preußische Allgemeine Zeitung
 
»Der ertragreiche Band referiert den aktuellen Forschungsstand und verweist zugleich auf weiterführende Forschungsdesiderata.«
Das Historisch-Politische Buch
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Alles, was uns umgibt, ist Schrift; der Mensch muß nur lernen, sie zu lesen.
Bernhard Martin

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