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»Ein stiller Diplomat«
Martin Otto

»Ein stiller Diplomat«

Ulrich E. Biel im Gespräch über die Berliner Nachkriegsrepublik

m Jahr 1989 führte der Journalist und Filmemacher Rainer Ott für das Hörfunkprogramm des »Sender Freies Berlin« ein ausführliches Interview mit dem Berliner Rechtsanwalt, Notar und Politiker Ulrich E. Biel. Das aus dem Interview hervorgegangene Radio-Feature, das hier erstmals als Tondokument in seinem Entstehungskontext vorgestellt wird, ist nicht nur eines der wenigen Selbstzeugnisse von Biel, sondern auch ein aussagekräftiger Zeitzeugenbericht eines Mannes aus der »zweiten Reihe« über die Nachkriegsgeschichte. Zugleich verdeutlicht es den großen Wandlungsprozess, dem die historischen Meistererzählungen über die Anfänge des Kalten Krieges und die Teilung Berlins seit den 1960er-Jahren unterlagen. Weiterlesen

Arbeit vor Rente
Carolin Wiethoff

Arbeit vor Rente

Soziale Sicherung bei Invalidität und berufliche Rehabilitation in der DDR (1949-1989)

Schon vor der Staatsgründung legte die SED die Grundlagen für ein neues System der sozialen Sicherung und wandelte den traditionellen Wohlfahrtsstaat in einen »workfarestate« um. Carolin Wiethoff richtet den Blick auf die Auswirkungen dieser Politik auf die Menschen, die aufgrund einer Erwerbsminderung nicht mehr oder nur noch eingeschränkt arbeiten konnten. Ihre Studie untersucht über einen Zeitraum von 40 Jahren hinweg die soziale Sicherung bei Invalidität und sozialpolitische Initiativen zur beruflichen Rehabilitation. Die beiden Bereiche waren eng miteinander verbunden, weil es den politisch Verantwortlichen in der DDR stets darum ging, möglichst viele Bürger in den Arbeitsprozess zu integrieren und eine dauerhafte Invalidisierung zu vermeiden. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht neben dem stellenweise konfliktreichen Zusammenspiel der einzelnen Akteure im Partei-und Staatsapparat die betriebliche Praxis, denn in der DDR war Sozialpolitik besonders stark auf die Betriebe zentriert. Anhand des Eisenhüttenkombinates Ost, einem Schwerpunktbetrieb der DDR, werden die Organisation des betrieblichen Gesundheits- und Sozialwesens und Schwierigkeiten bei der Umsetzung staatlicher Vorgaben deutlich. Weiterlesen

Julius von Voß
Rüdiger von Voss

Julius von Voß

Offizier, Aufklärer und Schriftsteller im Zeitalter der Revolutionen

Auf Grundlage einer breiten, zum Teil erstmals ausgewerteten Quellenbasis bietet die vorliegende Biographie einen fundierten Überblick über die Herkunft und den Lebenslauf des lange in Vergessenheit geratenen Autors. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht dabei sein militärtheoretisches Werk. Weiterlesen

Ronald Reagan in Berlin
Jens Schöne

Ronald Reagan in Berlin

Der Präsident, die Staatssicherheit und die geteilte Stadt

In der siebenten Ausgabe der Ernst-Reuter-Hefte untersucht Jens Schöne die Visiten des 40. US-Präsidenten in der deutsch-deutschen Metropole. Der Historiker fragt nach ihren Hintergründen und den Folgen, die sich daraus ergaben. Reagans Aufenthalt in Ost-Berlin wird dabei ebenso kritisch analysiert wie sein Besuch vom Juni 1982, der bereits vieles vorwegnahm, das fünf Jahre später für globale Erregung sorgen sollte. Neben den zwiespältigen Reaktionen der West-Berliner Bevölkerung findet auch das ostdeutsche Ministerium für Staatssicherheit umfassend Berücksichtigung, das natürlich großes Interesse an den jeweiligen Abläufen hegte und seinerseits versuchte, Einfluss darauf zu nehmen. Weiterlesen

Johannes Rabnow
Siri Roßberg

Johannes Rabnow

Wegbereiter des Berliner Gesundheitswesens, 1902-1924

Der Arzt Johannes Rabnow (1855–1933) war wesentlicher Protagonist des kommunalen Gesundheitswesens in Schöneberg und Berlin bis in die ersten Jahre der Weimarer Republik.... Weiterlesen

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